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Klimaanlagen + Wärmepumpen

Klimaanlagen + Wärmepumpen

Wachsender Brummton - Nachtlärm in guten Wohngebieten durch Luftwärmepumpen im Winter und Klimaanlagen im Sommer :

Ich selbst war bereits Gerichtsgutachter Wärmepumpenlärm und mußte feststellen, wie extrem die Beurteilungsergebnisse von den Herstellerangaben abweichen.  Hier ging es um Lärm der eigenen Wärmepumpe,   wovor die TA Lärm 98 entgegen weitverbreiteter Auffassung auch schützt ! (siehe dazu Urteil http://laermberatung-wittstock.de/urteile/articles/schallschutz-bei-waermepumpen.html ). Dazu hat Rechtsanwalt Edmund M. Jung www.rechtsanwalt-jung-freiburg.de  eine Urteilssammlung Luftwärmepumpenlärm erstellt ( Zugriff ab ca. Jan 2015 ) 

Wir bieten : 

  • dem geplagten Anwohner : Lärmnachweis mit dem Lärmrecorder statt 50 000 € Wertverlust 
  • der Wohnungswirtschaft : nur WPs < 55 dB akzeptieren + vereinfachte kostengünstige Lärmprognose nach TA Lärm – nur damit haben Sie Sicherheit, alles andere ist Vabanquespiel. Diese Prognosen sind die Ämter gewöhnt von Betriebsgenehmigungen – daher null Diskussionen mit den Beamten. 

Hier ein Beispiel für eine Berliner Wohnungsbaufirma :

Fachgerecht ist eine Wärmepumpe und ihre Lärmbeurteilung erst dann, wenn:

  1. gemäß Stand der Technik eine Wärmepumpe mit einem Schallleistungspegel möglichst kleiner 55 dB(A) ausgewählt wurde ( LfU – Studie u. Schallrechner s.u.)
  2. fachgerecht körperschallentkoppelt wurde und
  3. Mindestabstände von der Grundstücksgrenze eingehalten sind nach Landesbauordnung ( beides OLG Frankfurt 26.2.2013, Az 25 U162/12 ).  
  4. Außen – bzw. Innenrichtwerte der TA Lärm 98 sowohl am Nachbarfenster als auch am Besitzerfenster bzw. in den Schlafzimmern tags und nachts eingehalten sind (OLG Düsseldorf 14.1.2011 Az I-22 U 128/10 . Die Außenrichtwerte hängen vom Wohngebiet ab siehe Tabelle unten) und dabei :
  5. 6 dB Einzeltonzuschlag vergeben wurde ( => LfU – Studie. Es gibt Ausnahmen mit geringerem ET – Anteil )
  6. auf die Zeitkorrektur nach TA Lärm 98 verzichtet wird, die im Nachtruheschutz keinen Sinn macht ( LfU – Studie s.o. und OLG Düsseldorf 14.1.2011 Az I-22 U 128/10 )
  7. 6 dB Fremdgeräuschvorbelastung mitgerechnet wurden, da für die Nachbarn gleiches Recht gilt. 

 

Orientierende Mindestabstände zum ( eigenen und fremden ) Schlafzimmerfenster laut LfU :

Zur weiteren Entwicklung der EU – Lärmgesetzgebung Wärmepumpen schreibt uns das Umweltministerium Baden – Württemberg :

In der Schweiz ist ein Lärmnachweis für jede einzelne Wärmepumpe vorgeschrieben, deren Emission von einer staatlichen Stelle gemessen wird und nicht wie bei uns vom Hersteller selbst : http://www.dbakustik.ch/WP_aussen.pdf

Was die Schweizer übrigens nicht davon abhält, pro Einwohner und Jahr dreimal soviele Wärmepumpen zu kaufen wie die Deutschen ( laut www.waermepumpe.de ). 

Es geht also !

 

Beste Quellen zum Wärmepumpenlärm :

Wie problematisch Wärmepumpenlärm gesehen wird, beschreibt unzweideutig das Bundesumweltministerium :

http://www.lfu.bayern.de/laerm/luftwaermepumpen/doc/tieffrequente_geraeusche_teil3_luftwaermepumpen.pdf

Die Studie des maßgebenden Landesamtes für Umweltschutz Bayern Stand 2011 setzt auf Schweizer Messungen auf mit dem Kernsatz S. 42 : " ... zeigt deutlich, daß die meisten Wärmepumpen für herkömmliche Bebauungssituationen nicht geeignet sind, so daß Einhausungen und Abschirmungen notwendig werden." 

Empfohlen werden Schallleistungspegel unter 50 dB(A), die Realität liegt oft selbst nach Herstellermeinung bei > 60 dB(A) siehe den Schallrechner des Hersteller - Bundesverbandes Wärmepumpe , deren firmeneigene Messungen niemand kontrolliert : 

http://www.waermepumpe.de/schallrechner.html

http://www.waermepumpe.de/uploads/tx_bwppublication/2012-08-23_MK_Leitfaden_Schall.pdf

Antwort des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Az.: 4-8822.15/81/29

Sehr geehrter Herr Wittstock,

zu Ihren Fragen kann ich Ihnen folgende Auskünfte geben:

  1. Hersteller müssen derzeit keine Emissionsrichtwerte einhalten. Es gibt Pläne in der 32. BImSchV Vorsorgewerte für Wärmepumpen aufzunehmen, derzeit ist allerdings nicht absehbar, wenn eine solche Änderung erfolgt.
  2. Wärmepumpen unterfallen der Maschinenrichtlinie, Angaben zur Lärmemissionen sind im Hinblick auf den Arbeitsschutz nach Ziffer 1.7.4.2 u) des Anhangs I der Maschinenrichtline in der Betriebsanleitung erforderlich. Künftig werden auch Angaben zum Schallleistungspegel nach der Verordnung EU 811/2013 erforderlich sein.
  3. Siehe zu 2.
  4. Im Hinblick auf den Immissionsschutz sind Wärmepumpen in der Regel nach § 22 BImSchG in Verbindung mit der TA Lärm zu beurteilen. Als Erkenntnisquelle wurde in Baden-Württemberg der LAI-Leitfaden für die Verbesserung des Schutzes gegen Lärm bei stationären Geräten verbreitet.
  5. Zuschläge für die Tonhaltigkeit eines Geräusches oder die etwaige Ermittlung der Vorbelastung bei nicht irrelevanter Zusatzbelastung unterliegen nicht dem Ermessen des Lärmgutachters sondern sind entsprechend der tatsächlichen Verhältnisse zu beurteilen. Für die Nachtzeit wird kein Zuschlag vergeben sondern es ist entsprechend der TA Lärm auf die Einhaltung der Immissionsrichtwerte für die Nachtzeit in der lautesten Nachtstunde abzustellen.  Wie Sie richtig darstellen sind Geräusche von Wärmepumpen häufig tonhaltig.
  6. Das Immissionsschutzrecht zielt auf den Schutz der Nachbarschaft und der Allgemeinheit ab. Das Arbeitsschutzrecht regelt den Schutz von Arbeitnehmern bei der Arbeit. Zu Anforderungen, die sich aus dem Zivilrecht ergeben können, wird an dieser Stelle keine Aussage getroffen. Im Übrigen steht es dem Betreiber frei, bei der Auswahl des Gerätes und den Aufstellbedingungen auch im eigenen Interesse auf den Schallschutz zu achten.

Die TA Lärm ist eine Verwaltungsvorschrift zur Konkretisierung von Anforderungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes. Der Stand der Lärmminderungstechnik wird in der TA Lärm nicht beschrieben. Zu der Frage, ob die TA Lärm geeignet ist, um Erkenntnisse über die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu gewinnen, wird von hier nicht Stellung genommen.

Mit freundlichen Grüßen
Malte Jahn

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Referat 42
Immissionsschutz, Lärm, Störfallvorsorge
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart
Telefon:     +49 711 126-2596

E-Mail:       Malte.Jahn@um.bwl.de
Internet:     www.um.baden-wuerttemberg.de