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Baulärm

Eine allgemein wünschenswerte (Energie-) Sanierungswelle rollt durch Deutschland. 

Die schlechten Nachrichten:

Baumaschinen wie Höchstdruckdampfstrahler zur Betonsanierung gab es früher nicht. Wenn laut Umweltamt und Lokalzeitung "modernste Technik" eingesetzt wird,ist das für die Anwohner also mitnichten eine gute Nachricht. Diese Geräte laufen in Freiburg zB monatelang 12 h täglich mit 85 dB gemessen am Anwohnerfenster (!), das heisst die Baufirma müsste eigentlich Industrie - Ohrschützer an die Anwohner verteilen. Mit Wohnen hat das nichts zu tun. Die Flex / Trennscheibe ist allgemein bekannt durch schlimmstmöglichen Krach.

Der Teufelskreis:

Die Gewerbeaufsichtsämter wenden die Baulärmvorschriften nur im Klagefall an, die Baulärmvorschriften kennt kaum jemand, daher mindern die Anwohner nicht die Miete (was sie ohne Prozess könnten) daher fordern die Vermieter keinen Schadenersatz von der Baufirma daher wendet die Baufirma keine schalldämmenden Gerüste oder mobile Lärmschutzwände an:

  • www.ceno-tec.de Vermietung aufblasbarer Lärmschutzwände bis 8,80 m Höhe.
  • www.samiez.de Vermietung auf Basis standardisierter LAYHER - Gerüste.

Das Amt sagt korrekt: wo kein Kläger da kein Richter, und schreibt die Schalldämmung auch nicht vor. Daher können sie vom Architekten bei schärfstem Wettbewerb auch nicht einkalkuliert werden. Müssten alle Architekten diese einkalkulieren, gäbe es für sie keinerlei Problem damit.

Die guten Nachrichten: die Flüstersanierung kommt

  1. Es existiert weitestgehend unbemerkt die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm vom 19.8.1970 mit verhältnismässig scharfen Grenzwerten.
  2. Sie als Anwohner brauchen kein Gutachten zu bezahlen, denn das Umweltschutzamt muss selber messen, und zwar umgehend. Was sie i.a. nicht feststellen können,ist die tägliche Dauer des Lärms, was mit meinem Lärmmesskoffer eher machbar ist siehe dazu meine Seite => Nachbarschaftslärm. Falls der Baulärm während der Messung auffällig leise ist, gehe ich davon aus, dass der Bauleiter vorher informiert wurde. Auch dann ist der Messkoffer vorzuziehen.
  3. Die Grenzwertüberschreitung ist wahrscheinlich und die Bauleiter wissen das. Dementsprechend kulant und schnell werden Sie abgefunden. Sie können z.B. als Heimarbeiter relativ schnell und ohne Prozess die nachgewiesene Miete für ein Ausweichbüro bekommen. Näheres erfahren sie beim Mieterbund bzw. bei Ihrem Anwalt.

Fazit:

Die Einführung der schalldämmenden Gerüste und mobilen Lärmschutzwände für grössere Baustellen wird schrittweise aber flächendeckend über Mietminderungen erfolgen.

Die Bauwirtschaft rechnet bereits fest damit. An Lieferanten wie www.layher.com oder www.sattler-ag.com/sattler-web/produkte/284.htm oder www.lebau.at wird es nicht scheitern.Die Mehrkosten sehe ich bisher bei z.B. < 10 % der gesamten Aussensanierungskosten bei einem Wohnblock. http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video304814.html
Jetzt müssen es noch das Publikum und die Rechtsanwälte mitbekommen, und in ein paar Jahren ist die Flüstersanierung am Grossobjekt so selbstverständlich wie der Sicherheitsgurt im Auto.

Tipps:

  1. Wenn Sie keine gerichtliche Auseinandersetzung wünschen: Einfach bei Sohnemanns Rockband Mikrofon, Kabel und Stativ leihen oder billigst kaufen bei http://www.conrad.de und gut sichtbar auf den Balkon stellen ohne jedes Messgerät und warten was passiert... Die erprobte Maßnahme mit sagenhaftem Preisleistungsverhältnis.
  2. Zeit ist bei Baulärm Geld. Täglich Protokoll schreiben und Mängel beim Vermieter melden. Schnelle Messung veranlassen durch das Amt.
  3. Mitstreiter suchen und Mieterbund / Anwalt anrufen.
  4. Mietminderung nicht übertreiben siehe Finanztipp Juliheft 7 / 07 S.32 oder "Mietmängellexikon" ZAP Verlag mit Minderungskatalog
  5. siehe Seite "Presse-Spiegel": Der Höchstdruckstrahler war nach unerträglichen 4 Wochen aus dem halligen Innenhof des Einkaufszentrums verschwunden,1 Tag BEVOR die Messwerte in der Lokalzeitung standen.

Erfahrungen:

  1. siehe Seite "Presse-Spiegel": Der Höchstdruckstrahler war nach unerträglichen 4 Wochen aus dem halligen Innenhof des Einkaufszentrums verschwunden,1 Tag BEVOR die Messwerte in der Lokalzeitung standen.
  2. Kinderarzt Dr. S. schrieb mir: "Sehr herzlichen Dank für Ihre s-o-f-o-r-t-i-g-e Reaktion mit e-mail und Anruf in meiner Praxis. Es könnte sein, dass ich auf Sie zurückkomme! Inzwischen ist aber Ruhe - mit meiner Androhungvon einstweiliger Verfügung, Baustopp, Polizei, Lärmgutachten durch Sie etc. hat sich der Bauleiter umgehend ins Zeug gelegt und lässt nun nur noch morgens von 6 - 8 Uhr und mittwochnachmittags hämmern und stemmen. Wie Sie schon auf Ihrer Web-Site geschrieben haben, reichen oft Drohungen schon aus. Übrigens: Beste Grüße nach Freiburg, wo ich vor gut dreißig Jahren Medizin studiert habe. Nochmals Dank, Ihr..."

2 Tage später:

"Sehr geehrter Herr Wittstock, bitte senden Sie mir Ihren Koffer für Baustein eins schnellstmöglich zu, denn der Bohrhammer nervt weiter und nicht nur, wie vom Bauführer versprochen, morgens von 6 - 8 Uhr und Mittwochnachmittag" Nicht untypisch!

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Erfahrungen eines engagierten Umweltbeamten :

http://www.boden.uni-wuppertal.de/fileadmin/bauing/boden/downloads/BBSR_Symposium_Dateien/L_%C3%B1rm_auf_Bau-_und_Abbruchbaustellen_und_m_%C3%82gliche_Schutzma_%C6%92nahmen_%C3%94%C3%87%C3%B4_ein_Beitrag_aus_der_Praxis_einer_Gewerbeaufsichtsbeh_%C3%82rde__Friedemann_Schmidt_.pdf

Feinstaub

Feinstaub kommt übringens vorwiegend von Baustellen, nicht von Autoabgasen laut Fachmann Peter Saubert: www.peter-saubert.net