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Brummtonseite

Brummtonseite

Viele Anrufer klagen über einen Brummton unbekannter Herkunft in der Wohnung.

Zum Verständnis

Wir verweisen auf die vorbildliche Problemdarstellung auf der Seite

http://www.tieffrequenter-schall.de/referenzen/tieffrequenter-schall/hinweise.html

des Ingenieurbüros Förster & Wolgast Chemnitz ( Spezialist für BHKW - Lärm).

Tieftonquellen identifizieren :

Bei der Ursachenforschung ist zu unterscheiden zwischen :

  • durchgehendem Brummen: das ist meistens eine Warmwasser - oder Heizungs - Zirkulationspumpe und
  • zeitweisem Brummen wie beim Kühlschrank :das sind regelmäßig thermostatisch gesteuerte Klimaanlagen, Wärmepumpen oder auch  Brenner von Heizungen und Blockheizkraftwerken (siehe dazu neuartige Tieftondämpfer von www.kutzner-weber.de und www.niessing.de).

Edelstahlschornsteine absorbieren den Brennerlärm schlechter und können schwingen. Auch ein gewöhnlicher Kühlschrank bzw. Gefriertruhe, im Extremfall auch mal ein Aquarium an der Wohnungstrennwand zum eigenen Schlafzimmer kann das Ende des Schlafes bedeuten. Hier hilft meistens bereits das Abrücken von der Wand und Aufstellen auf speziellen Gummimatten, die es für Waschmaschinen im Baumarkt gibt.

Seltener sind industrielle Quellen wie Generatoren (Wasserkraftwerk) und sonstige langsam drehende große Massen, deren Körperschall im schlimmsten Fall kilometerweit über den Erdboden übertragen werden kann. In solchen Fällen hilft die Feststellung, seit wann der Brummton auftritt. Oft lässt sich ein Startdatum  einer Anlage (oder deren Umbau / Erweiterung) einerseits und der Störung andererseits nachträglich feststellen. Sind sie identisch, wird es einfach ... Die Firmen haben inzwischen Umweltbeauftragte, die sich bei Anruf kooperativ geben.

Tieftonnachweis :

Ohrenärzte sagen mir, dass tiefe Töne weniger über das Gehör, sondern als "Knochenschall" wahrgenommen werden. ( "Mechanismen der Knochenschallleitung" Henning Taschke 2006). Spezielle Funkgeräte, Hörgeräte und MP3-Player wie der Neptune von Finis nutzen dieses Phänomen. Der Schall wird hier nicht über das Ohr, sondern über die Wangenknochen übertragen (vgl. http://www.bhm-tech.at). Damit entfällt leider die Tieftonunterdrückung des Ohres, die in der A- Bewertung "gehörrichtig" nachgebildet wird. Plausibler Nachweis:  Es wird sofort lauter, sobald der Kopf auf dem Kopfkissen liegt. Die TA Lärm 98 liefert ein sehr schwer zu erfüllendes Tieftonkriterium s.u. Da alle technischen Lärmquellen einschließlich Autos auf niedrige dB(A) - Werte konstruiert werden, sind die Messwerte bei gleicher Emissionsleistung umso niedriger, je tiefer die Frequenz ist. Konstrukteure werden also dafür belohnt, die Frequenzen abzusenken, gleichzeitig sind tiefere Frequenzen schlechter dämmbar. Dämmmaterialien werden i.a. nur für Frequenzen > 100 Hz konstruiert siehe die "Bauakustik" und "HiFi & Home Cinema" - Seiten. Damit ist der Teufelskreis perfekt und der Tieftonlärmpegel steigt ...

Flächendeckender Brummton in ganz Deutschland?

Es gab in Baden - Württemberg so viele Klagen über Brummtöne teils garniert mit Verschwörungstheorien, dass die Landesanstalt für Umweltschutz in Karlsruhe eine flächendeckende Untersuchung bei den Klägern durchgeführt hat mit dem Ergebnis,  dass eine gemeinsame überregionale Ursache nicht vorliegen kann, da fallweise unterschiedliche Frequenzen gemessen wurden.

http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/355/

Meine Brummton - Hypothese:

Es gibt fast überall motorische Körperschallquellen, die sich genau dann besonders gravierend auswirken auch über größere Entfernung, wenn ihre Frequenz eine Resonanzfrequenz des Empfangsraums trifft. Dies ließe sich nachweisen anhand der Raumgeometrie und der gemessenen Brummfrequenz.

Messung und Beurteilung von tieffrequenten Geräuschen

Die niedersächsische Gewerbeaufsicht schreibt hierzu:

Grundlagen, Wirkung:

Die Wahrnehmung von Geräuschen mit überwiegenden Anteilen im Frequenzbereich zwischen 10 und 90 Hz (tieffrequente Geräusche) kann durch die im Immissionsschutz verbreitete A-Frequenzbewertung nicht ausreichend abgebildet werden. Häufig beginnt die Belästigung schon bei Überschreitung der Hörschwelle. Das Hörempfinden ist in diesem Frequenzbereich jedoch nicht mehr ausgeprägt. Es stehen eher andere Empfindungen wie z. B. Ohrendruck, Dröhn- oder Schwingungsgefühle und Verunsicherungsgefühle im Vordergrund. Hinzu kommt, dass tieffrequenter Schall, sofern er nicht ohnehin durch Körperschall übertragen wird (siehe auch Erschütterungen), beim Übergang in Gebäude nur wenig abgeschwächt wird und in geschlossenen Räumen mit gebräuchlichen Abmessungen sogar resonant verstärkt werden kann. Verursacher tonhaltiger, tieffrequenter Schallimmissionen sind vorwiegend industrielle Quellen, wie z. B. Ventilatoren, langsam laufende Verbrennungsmotoren, Brenner, Siebe, Mühlen und Schwingförderanlagen aber u. U. auch Verkehrswege.

Messung, Bewertung und Beurteilung:

Seit 1997 existiert ein technisches Regelwerk in Form der DIN 45680, mit dessen Hilfe die Messung und Beurteilung von tieffrequenten Geräuschen nach einem einheitlichen Verfahren möglich ist. Die seit November 1998 gültige Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm sieht ebenfalls eine Beurteilung von tieffrequenten Geräuschen nach dem in der oben genannten Norm angegebenen Verfahren vor. Als Einstiegskriterium für die Messung und Beurteilung nach diesem Verfahren ist LpC - LpA > 20 dB. Das wichtigste Kriterium bei der Beurteilung ist die Differenz des Geräuschpegels im entsprechenden Frequenzbereich zur Hörschwelle.