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Schulraumakustik

Sehr guter Artikel vom Fachingenieur :

Akustik in Schulen - Dipl.-Ing. (FH) Peter Hammelbacher - Präventionsdienst München

 

Die Lärmminderung ist leicht und billig erzielbar durch schallabsorbierende Flächen, die man sich im

zB Kunstunterricht oder einer Arbeitsgemeinschaft selber basteln kann, unter der strikten Voraussetzung : definitiv nicht brennbar.

Bezugsquelle : https://www.schaumstofflager.de/cms/akustische-messungen.html?xoid=113ae4f6cb60f3b697a1a1492c698ee1

Nachhalltest : Klatschen Sie in die Hände im leeren Klassenzimmer und hören Sie das Flatterecho ca. 1 sec lang.

Laut Ihrem Kollegen aus der Physik hat der Schall in 1 Sekunde 340 m zurückgelegt, d.h. er wurde

ca. ZWANZIG mal hin - und herreflektiert, bevor er unhörbar wurde. Dazu braucht der Schall gegenüberliegende schallharte Oberflächen.

Es genügt also, jeweils nur EINE von 2 gegenüberliegenden schallharten Oberflächen teilweise mit Absorberplatten zu bekleben.

Das wäre i.a. die Wand gegenüber der Längsfensterseite.

Der Boden kann nicht beklebt werden, aber die Decke ( nicht in Lehrerpultnähe, die Lehrkraft braucht die Deckenreflexion ).

Außerdem könnten die Schülertischplattenunterseiten beklebt werden.

Das Geschrei in Klassenzimmern, Schultreppenhäusern, Turnhallen und Kindergärten ist GEHÖRSCHÄDIGEND.

Alle Fachleute reden von den schlimmen Kopfhörern, niemand vom staatlich verursachten Zwangslärm.

Dafür übernimmt bisher niemand die Verantwortung, was man per Gericht ändern könnte.

https://verbaende.com/news.php/Laermschutzmassnahmen-flaechendeckend-umsetzen-BLLV-Praesidentin-Fleischmann-warnt-zum-Tag-gegen-Laerm-am-25-April-2018-vor-den-negativen-Folgen-zu-hoher-Laermemission-an-Schulen-und-fordert-Abhi?m=121630

https://m.unfallkasse-nrw.de/fileadmin/server/download/praevention_in_nrw/praevention_nrw_79.pdf

sehr gute Darstellung , alles drin AUSSER Absorber.

 

Bei der heutigen Schulraumakustik, die aus dem Einer-redet-der-Rest-hört-zu - Zeitalter stammt, besteht "Kommunikation" häufig aus gegenseitigem Überschreien, nicht selten bis zur Frühpensionierung wegen Gehörschäden der Lehrer.

 

Lärm kann man ausreichend genau per Smartphone messen ( außer Tieftöne ) :

https://praxistipps.chip.de/lautstaerke-messen-die-besten-apps_114026

 

Pegelbeispiele:

  • Disko 95 - 110 dB
  • voll besetztes Gasthaus bis 90 dB
  • Gehörschützerpflicht in der Industrie ab 85 dB
  • Dauerlärm Turnhalle Geschrei und Pfiffe bis 95 dB
  • Klassenzimmer 70 - 85 dB
  • Geschrei bis > 90 dB

Messen Sie doch einfach mal den Lärm erst im Klassenzimmer,  dann an der Hauptverkehrsstrasse!  .

 

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) bietet den Verleih eines Lärm-Aktions-Koffers speziell für die Bildungsarbeit an. Der Koffer enthält neben einem Messgerät verschiedene Unterrichtsmaterialien und Hintergrundinformationen zum Thema (darunter auch CDs mit Hörbeispielen). Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des VCD (www.vcd.org) in der Rubrik "Themen/Verkehrslärm"."

Bremer Studie 2004: Lärm in Schulen verringern - mit Pädagogik + Schallschutz  gegen "laute" Klassen  

Deutsche Klassenzimmer sind zu laut. Das ist das Ergebnis einer Studie des I nstituts für interdisziplinäre Forschung der Universität Bremen. In dem Forschungsprojekt wurde die Raumakustik von Klassenzimmern in fünf Schulen in NRW untersucht. Bauliche Mängel und das Verhalten der Schülerinnen und Schüler in den Unterrichtsstunden ließen den Schallpegel dabei auf bis zu 75 Dezibel ansteigen. Dieser Lärm belastet die Gesundheit der Lehrer und senkt die Qualität des Unterrichts.  Schallschutzdecken und pädagogische Maßnahmen könnten den Lärmpegel aber deutlich senken. Deutsche Klassenräume weisen eine schlechte Raumakustik auf. Insgesamt belastet der Lärm in Bildungsstätten die Gesundheit der Lehrer und vermindert die Qualität des Unterrichts. Jedoch können technische, pädagogische und organisatorische Maßnahmen die Schallpegel in deutschen Bildungsstätten nachhaltig senken. Diese Ergebnisse des Forschungsprojekts  "Lärm in Bildungsstätten - Ursachen und Minderung" präsentierte jetzt das Institut für interdisziplinäre Schulforschung der Universität Bremen. Bei dem im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durchgeführten Projekt wurden in insgesamt fünf Schulen (vier Primar- und eine Sekundarstufe 1)  über rund 600 Unterrichtsstunden Schallpegelverläufe aufgezeichnet und analysiert. Zudem wurden in allen Schulen exemplarisch die raumakustischen Eigenschaften von insgesamt 30 Klassenräumen ermittelt. Die Ergebnisse sind vernichtend, aber auch ermutigend:  Kein Unterrichtsraum erfüllte die von der DIN 18041geforderten raumakustischen  Eigenschaften. Die raumakustische Sanierung von drei Modell-Klassenräumen  bewies jedoch, dass sich die von der Norm geforderten Maßstäbe erreichen ließen.  Lärm ist ein generelles Problem in Bildungsstätten. Vier von fünf Lehrern fühlen sich durch von Schülern verursachten Lärm belastet. Die Unterrichtsstunden beginnen und enden meist laut. Schallpegel unter 50 Dezibel (A) werden zumeist nur während der Stillarbeit erreicht. In anderen Arbeitsphasen kommt es zu Schallpegeln um die 75 Dezibel (A). Die Lautstärke der Unterrichtsgeräusche hängt vom Alter der Schüler ab. Durch Verhaltenstraining bereits bei denSchulanfängern lassen sich  die Schallpegel während des Unterrichts spürbar senken.  Später durchgeführte Maßnahmen sind deutlich weniger effektiv.

Von lauten und leisen Klassen:

Bedingt durch vorhandene raumakustische Bedingungen und Sozialverhalten der Schüler gibt es eher "laute" und eher "leise" Schulen. Doch in beiden Kategorien verringert eine  bessere Raumakustik den Schallpegelüber das Maß der tatsächlichen  Schallabsorption hinaus. Denn eine schlechte Raumakustik verschlechtert auch die Sprachverständlichkeit. Schlechtes Verstehen führt zu größerer Unruhe,  die durch lauteres Reden überwunden werden muss. Lauteres Reden bedingt jedoch nicht zwangsläufig besseres Verstehen. Durch Ausschaltung dieses psychologischen Effektes sank in den mit Schallschutzdecken umgerüsteten Modell-Klassenräumen der Schallpegel  nicht nur um die erwarteten etwa vier Dezibel, sondern um bis zu acht Dezibel.  

Ingesamt zeigte sich, dass schalltechnische, pädagogische und organisatorische  Maßnahmen,- beispielsweise ist die zweite Hälfte einer Doppelstunde in der Regel  lauter als die zweite Einzelstunde - nach zwischengeschalteter Pause  den Lärm in Bildungsstätten nachhaltig verringern.  Dadurch verbessert sich die Qualität des Unterrichts bei gleichzeitig geringerer  gesundheitlicher Belastung der Lehrer.

Die Ergebnisse der Studie sind erschienen in der Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund/Berlin, Forschungsbericht Fb 1030 "Lärm in Bildungsstätten - Ursachen und Minderung"; H.-G. Schönwälder, J. Berndt, F. Ströver, G. Tiesler; ISBN 3-86509-210-1 ; 152 S.; EUR 14,50. Zu beziehen beim Wirtschaftsverlag NW, Postfach 10 11 10 27511 Bremerhaven, Tel.: 0471/945 44 61, Fax 0471/945 44 88


Weitere Informationen:

Universität Bremen
Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für interdisziplinäre Schulforschung(ISF)
Dipl.Ing. Gerhart Tiesler
Tel. 0421 2182900
Fax 0421 2189253
Email: tiesler@uni-bremen.de


Univ.-Prof. Dr. August Schick
Universität Oldenburg
Institut für Psychologie
Abt. Umwelt und Kultur
26111 Oldenburg
Tel. +49-441-798-5518
Fax. +49-441-798-195518
www.psychologie.uni-oldenburg.de/mub/index.html

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