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Rasenmäher & Laubbläser

Rasenmäher, Laubsauger & Laubbläser

und Gartenhäcksler / Vertikutierer / Freischneider / Trimmer  Heckenscheren / Motorsägen / Hoch - Entaster... waren vor 50 Jahren im Wohngebiet unbekannt. Früher wurde Laub gefegt, heute muss mit Presslufthammerlärm im Wohngebiet Laub gesaugt und geblasen werden, siehe dazu die Horrorliste des Umweltministeriums NRW :

http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/fileadmin/user_upload/NUA/Themen/NRW-wird-leiser/Flyer/Laermschutz-im-Garten.pdf

In Deutschland gilt seit 2002 die "Geräte - und Maschinenlärmschutzverordnung" = 32. BImschVo. Daraus die Highlights: Betriebszeitbeschränkungen, die so gewählt sind, daß kaum ein Hausmeisterdienst betroffen sein kann. Geräte mit blauem Engel dürfen noch länger Krach machen die Vorschrift enthält für Laubsauger und -bläser keinen einzigen Lärm - Grenzwert, geschützt wird also der Lärm, wie der Name schon sagt. Das Schlimmste an der Verordnung ist, daß sie als konkretere Vorschrift  in den Augen der Umweltämter und vieler Juristen die Richtwerte der TA Lärm 98 aushebelt. Richtig ist jedoch (nach schriftlicher Auskunft Umweltministerium s.u., dass beide gelten: die 32. BImschVo setzt vernünftigerweise an der Lärmquelle an, die TA Lärm 98 begrenzt weiterhin die Immission (= beim Anwohner, vorausgesetzt es findet sich ein Kläger und ein Gutachter).   D.h. presslufthammerartiger Laubsaugerlärm von z.B. > 85 dB (Schalldruck)  ist im "Allgemeinen" und "Reinen Wohngebiet" nach TA Lärm 98 i.a. nicht zulässig!

In Kerngebieten, Dorfgebieten und Mischgebieten sind immer noch 90 dB Schalldruckpegel absolut unzulässig. Das betrifft praktisch alle Laubsauger.  

Übrigens muss laut Verordnung für jeden Laubsauger o.ä. eine Angabe des  Schallleistungspegels in dB(A) vorliegen. Dieser ist übrigens nicht messbar und ist nicht identisch mit dem Schalldruckpegel, den Schallpegelmesser anzeigen.

Graz setzt ein Zeichen und verzichtet auf Laubbläser

Das feinstaubgeplagte Graz hat nun gehandelt. Seit dem 1. Oktober darf in der österreichischen Stadt und einigen umliegenden Regionen nur noch mit der Hand geharkt und gefegt werden. Die lauten Geräte seien "im gesamten Stadtgebiet von Graz und Leibnitz sowie im Gemeindegebiet von Kaindorf an der Sulm ganzjährig verboten", heißt es in dem Beschluß. Wer trotzdem zur Maschine greift, muss bis zu 7250 Euro Bußgeld zahlen.

Spiegel Meldung vom 8.10.2014 

Städte suchen nach Alternativen für die Laubbewältigung

In Starnberg wird seit diesem Herbst auf die rund zwei Dutzend Laubbläser des städtischen Betriebshofs und der Schulen verzichtet. In Offenbach gab es ebenfalls das Bestreben den Baumabfall allein von menschlicher Handaufsammeln zu lassen. Dort wurde sich auf Akkubläser geeinigt. Rechen und Besen statt Feinstaub- und Lärmbelastung? Auf die 110 dB des Krachmachers würden viele Städte und ihre Einwohner gerne verzichten. Bislang sieht das EU-Recht für den Einsatz der Laubbläser jedoch noch keine Grenzwerte vor. Eine mögliche Antwort darauf bietet die TA-Lärm. 

Spiegel 48/2012: Leise im Laub 

 

Verbindliche Auskunft des Umweltministeriums BaWü - Email vom 29.11.2012 um 11:35 h:

Sehr geehrter Herr Wittstock,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 5. November an Herrn Dr. Herr zur Anwendbarkeit der 32. BImSchV und der TA Lärm bei der Verwendung von Laubbläsern. Zu Ihren Fragen kann ich Ihnen folgendes mitteilen: Die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV) enthält Regelungen zur Inverkehrbringung und Verwendung für Geräte und Maschinen, die in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2000/14/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Mai 2000, der sogenannten Outdoorrichtlinie, fallen. Sie sind im Anhang dieser Verordnung aufgelistet. Nach § 3 Abs. 5 der 32. BImSchV müssen Geräte, die im Anhang Spalte 1 aufgeführt sind, garantierte Schallleistungspegel einhalten. Die 32. BImSchV verweist auf die Richtlinie 2000/14/EG, die Werte sind dort aufgeführt. Die TA Lärm dient zur Beurteilung, ob Lärm, der von Anlagen ausgeht, an maßgeblichen Immissionsorten eine schädliche Umwelteinwirkung im Sinne des BImSchG darstellt. Nach § 22 BImSchG sind nicht genehmigungsbedürftige Anlagen so zu betreiben, dass schädliche Umwelteinwirkungen verhindert werden, die nach dem Stand der Technik vermeidbar sind, oder nach dem Stand der Technik unvermeidbare schädliche Umwelteinwirkungen auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Ob die Verwendung eines Laubbläsers bei Heranziehung der TA Lärm unzulässig im Sinne des § 22 BImSchG ist, hängt also von einer Vielzahl von Faktoren ab und kann nur im Einzelfall beurteilt werden. Beide Regelwerke sind bei der Verwendung von Laubbläsern grundsätzlich anwendbar.

Mit freundlichen Grüßen

Björn Staiger

Dr.-Ing. Björn Staiger Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Referat 42
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

Autobild: Männer und Motoren

Neulich war ich joggen, morgens um acht in einem großen Park mitten in Hamburg. Herrliches Herbstwetter, milde 15 Grad, perfekt zum Laufen. Wären da nicht zwei Dutzend muffelige Männer gewesen, die mit benzingetriebenen Laubbläsern, Motoren-Rasenkantenschneidern und Zweige abtransportierenden Radladern für Lärm und Gestank und herumfliegenden Dreck sorgten. Zusätzlich zu ihren Mülltonnen leerenden Kollegen in Pritschenwagen, die immer gerade Pause haben, mit laufendem Motor. Klar, die Arbeit muss gemacht werden, aber geht’s auch ohne Technik-Overkill? Irgendwo im Park traf ich auf einen Mann mit Rechen. Er sah gut gelaunt aus und genoss offensichtlich die Sonne, während er Laub harkte. Als ich vorbeilief, grüßte er. Ich wünschte ihm einen schönen Tag. (Frank Rosin)

Autobild Nr. 44, 31.10.2013